Bibelstellen zum Küsterdienst

4.Mose 3, 5-10
5 Und der HERR redete zu Mose und sprach:
6 Laß den Stamm Levi herannahen[a] und stelle ihn vor den Priester Aaron, daß sie ihm dienen.
7 Und sie sollen den Dienst für ihn und den Dienst für die ganze Gemeinde versehen vor dem Zelt der Begegnung, um die Arbeit ‹an› der Wohnung zu verrichten;
8 und sie sollen alle Geräte des Zeltes der Begegnung in Ordnung halten und den Dienst der Söhne Israel ‹versehen›, um die Arbeit an der Wohnung zu verrichten
9 Und du sollst die Leviten dem Aaron und seinen Söhnen geben; zu eigen sind sie ihm gegeben von den Söhnen Israel, ‹ja› Gegebene sind sie ihm;
das Wort "Gegebene" wurde später zur Bezeichnung für die Tempeldiener;
10 Und Aaron und seine Söhne sollst du beauftragen, daß sie ihr Priesteramt versehen. Der Fremde aber, der sich ‹ihr› nähert, soll getötet werden.

                    4.Mose 18,20-24
Dienst und Unterhalt der Priester und Leviten
20 Und der HERR sprach zu Aaron: In ihrem Land sollst du nichts erben und sollst keinen Anteil in ihrer Mitte haben; ich bin dein Anteil und dein Erbe inmitten der Söhne Israel d.h. keinen Anteil an dem Israel unter Josua zugeteilten Landbesitz
21 Und siehe, den Söhnen Levi habe ich den gesamten Zehnten in Israel zum Erbteil gegeben für ihre Arbeit, die sie verrichten, die Arbeit für das Zelt der Begegnung
22 Und die Söhne Israel sollen nicht mehr dem Zelt der Begegnung nahen, sonst laden sie Sünde auf sich und müssen sterben;
23 die Leviten sollen vielmehr die Arbeit am Zelt der Begegnung verrichten, und sie allein sollen ihre Schuld tragen: eine ewige Ordnung für ‹alle› eure Generationen. Aber inmitten der Söhne Israel sollen sie kein Erbteil besitzen,
24 denn den Zehnten der Söhne Israel, den sie dem HERRN als Hebopfer abheben, habe ich den Leviten zum Erbteil gegeben; darum habe ich von ihnen gesagt, daß sie inmitten der Söhne Israel kein Erbteil besitzen sollen.

1.Chr 9, 23-33
Bewohner Jerusalems
23 Und sie und ihre Söhne ‹standen› an den Toren des Hauses des HERRN, des Zelthauses, als Wachen.
24 Die Torhüter standen nach den vier Winden: nach Osten, nach Westen, nach Norden und nach Süden.
25 Ihre Brüder in ihren Gehöften mußten ‹alle› sieben Tage, von einem Zeitpunkt zum andern, mit ihnen hereinkommen.
26 Denn in ‹ständiger› Amtspflicht waren ‹nur› sie, die vier Obersten der Torhüter, das sind die Leviten. Und sie waren über die Zellen und über die Schätze des Hauses Gottes ‹eingesetzt
27 Und sie übernachteten rings um das Haus her; denn ihnen war die Wache übertragen, und sie hatten den Schlüssel, um Morgen für Morgen ‹zu öffnen.
28 Und einige von ihnen waren ‹zur Aufsicht› über die Geräte für den Dienst ‹eingesetzt›; denn abgezählt brachten sie sie hinein, und abgezählt brachten sie sie heraus.
29 Und einige von ihnen waren eingesetzt über die Geräte, und ‹zwar› über alle Geräte des Heiligtums und über den Weizengrieß und den Wein und das Öl und den Weihrauch und die Balsamöle
30 Und von den Söhnen der Priester mischten einige die Salbenmischung aus den Balsamölen.
31 Und Mattitja von den Leviten - er war der Erstgeborene Schallums, des Korachiters - war das Pfannen-Backwerk anvertraut.
32 Und von den Söhnen der Kehatiter, ihren Brüdern, waren einige über das Schaubrot eingesetzt, um es Sabbat für Sabbat zuzurichten.
33 Und das waren die Sänger, die Familienoberhäupter der Leviten, die, von ‹anderen› Diensten befreit, in den Zellen ‹wohnten›; denn Tag und Nacht waren sie im Dienst der Leviten, die, wenn sie dienstfrei hatten.

 

1.Chr 23,24-29
24 Das waren die Söhne Levi nach ihren Vaterhäusern, Familienoberhäuptern, wie sie gemustert wurden nach der Zählung der Namen, Kopf für Kopf, die die Arbeit taten für den Dienst des Hauses des HERRN, von zwanzig Jahren an und darüber.
25 Denn David sagte: Der HERR, der Gott Israels, hat seinem Volk Ruhe verschafft, und er wohnt in Jerusalem für ewig.
26 So haben auch die Leviten die Wohnung und alle ihre Geräte für ihren Dienst nicht mehr zu tragen,
27 denn nach den letzten Worten Davids ist das die Zählung der Söhne Levi von zwanzig Jahren an und darüber,
28 denn ihr Platz ist an der Seite der Söhne Aaron zum Dienst am Haus des HERRN hinsichtlich der Vorhöfe und der Zellen und zur Reinigung alles Heiligen und ‹hinsichtlich› dessen, was im Dienst am Haus Gottes zu tun ist
29 für die Schaubrote und für den Weizengrieß zum Speisopfer und für die ungesäuerten Fladen und für die Pfanne und für den Teig und für alles Hohl- und Längenmaß.

 

2.Chr 17,7-9
7 Und im dritten Jahr seiner Regierung sandte er seine Obersten Ben-Hajil und Obadja und Secharja und Netanel und Michaja, daß sie in den Städten Judas lehren sollten,
8 und mit ihnen die Leviten Schemaja und Netanja und Sebadja und Asael und Schemiramot und Jonatan und Adonija und Tobija und Tob- Adonija, die Leviten, und mit ihnen die Priester Elischama und Joram.
9 Und sie lehrten in Juda, und sie hatten das Buch des Gesetzes des HERRN bei sich und zogen in allen Städten Judas umher und lehrten das Volk.

 

               Mk 14,15-16
15 Und er wird euch einen großen Obersaal zeigen, ‹mit Polstern› ausgelegt und fertig. Und dort bereitet es für uns !
16 Und die Jünger gingen hinaus und kamen in die Stadt und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah‹mahl›.

 

 

Apg 6,1-7
Diakonenwahl
1 In diesen Tagen aber, als die Jünger sich mehrten, entstand ein Murren der Hellenisten gegen die Hebräer, weil ihre Witwen bei der täglichen Bedienung übersehen wurden.
2 Die Zwölf aber riefen die Menge der Jünger herbei und sprachen: Es ist nicht gut, daß wir das Wort Gottes vernachlässigen und die Tische bedienen.
3 So seht euch nun um, Brüder, nach sieben Männern unter euch, von ‹gutem› Zeugnis, voll Geist und Weisheit, die wir über diese Aufgabe setzen wollen!
4 Wir aber werden im Gebet und im Dienst des Wortes verharren.
5 Und die Rede gefiel der ganzen Menge; und sie erwählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon
und Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia
6 Diese stellten sie vor die Apostel; und als sie gebetet hatten, legten sie ihnen die Hände auf.
7 Und das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der Jünger in Jerusalem mehrte sich sehr; und eine große Menge der Priester wurde dem Glauben gehorsam.

 

1.Tim 3,1-13
Voraussetzung für den Aufseher- und den Diakonendienst
1 Das Wort ist gewiß: Wenn jemand nach einem Aufseherdienst trachtet, so begehrt er ein schönes Werk
2 Der Aufseher nun muß untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, sittsam, gastfrei, lehrfähig,
3 kein Trinker, kein Schläger, sondern milde, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend,
4 der dem eigenen Haus gut vorsteht und die Kinder mit aller Ehrbarkeit in Unterordnung hält.
5 - wenn aber jemand dem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen?
6 nicht ein Neubekehrter, damit er nicht, aufgebläht, dem Gericht des Teufels verfalle d.h. daß er sich nicht wie der Teufel überhebe und dem gleichen Gericht wie dieser verfalle
7 Er muß aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen sind, damit er nicht in übles Gerede und in den Fallstrick des Teufels gerät.
8 Ebenso die Diener: ehrbar, nicht doppelzüngig, nicht vielem Wein ergeben, nicht schändlichem Gewinn nachgehend,
9 die das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen bewahren.
10 Auch sie aber sollen zuerst erprobt werden, dann sollen sie dienen, wenn sie untadelig sind.
11 Ebenso sollen die Frauen ehrbar sein, nicht verleumderisch, nüchtern, treu in allem.
12 Die Diener seien ‹jeweils› Mann einer Frau und sollen den Kindern und den eigenen Häusern gut vorstehen;
13 denn die, welche gut gedient haben, erwerben sich eine schöne Stufe und viel Freimütigkeit im Glauben, der in Christus Jesus ist